HPV-Infektion


Infektionen mit dem Humanpathogenen Pappilloma-Virus gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Viruserkrankungen. Es existieren verschiedene Virus-Untergruppen, von denen einige in Verdacht stehen, bei der Entstehung von bösartigen Erkrankungen beteiligt zu sein. Bewiesen ist mittlerweile der Zusammenhang mit dem Gebärmutterhalskrebs. Nach der Gefährlichkeit der Erkrankung unterscheidet man Low-Risk- und High-Risk-Virustypen. Feigwarzen werden in der Regel durch Low-Risk-Virustypen, Krebsvorstufen durch High-Risk-Virustypen verursacht.

Von einer Ansteckung mit dem HPV-Virus bis zu einer Krebserkennung vergehen meist mehrere Jahre. Durch Bestimmung der Virustypen aus dem Muttermundabstrich lassen sich eine HPV-Infektion oder auch Krebsvorstufen feststellen und rechtzeitig so behandeln, dass es nicht zu einer Krebserkrankung kommt.

Die routinemäßige Bestimmung der HPV-Typen ist in den Richtlinien zur Krebsvorsorge nicht vorgesehen und muß deshalb als individuelle Gesundheitsleistung vom Patienten bezahlt werden.


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